Die FDP Hilden hat zur Ratssitzung am 24. September 2025 einen Antrag eingereicht, das Bauleitverfahren zur Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft auf dem Grundstück Hofstraße 98 endgültig einzustellen.
Die Fläche an der Hofstraße stellt nach Auffassung der FDP einen wichtigen innerstädtischen Freiraum dar, dessen Verlust von vielen Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt wird. Der Schutz solcher Flächen ist von hoher Bedeutung für die Lebensqualität in Hilden. An dieser Stelle kann sich die FDP höchstens eine straßenbegleitende Bebauung für den Bau einer Kindertagesstätte vorstellen, da der Bedarf an Betreuungsplätzen weiterhin hoch ist. Eine massive Bebauung auf den vorhandenen Feldern lehnt die FDP hingegen ab.
Darüber hinaus besteht derzeit keine akute Notwendigkeit für eine zusätzliche Flüchtlingsunterkunft. In Hilden stehen aktuell rund 250 Plätze für geflüchtete Menschen zur Verfügung, die noch nicht belegt sind. Damit ist der bestehende Bedarf gedeckt, auch mit Blick auf mögliche weitere Zuweisungen.
Ein weiterer Aspekt sind die veranschlagten Kosten von rund 10 Millionen Euro für die geplante Unterkunft. Angesichts der angespannten Haushaltslage sollten diese Mittel nach Ansicht der FDP besser in die Modernisierung von Schulen, die Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze sowie die dringend notwendige Sanierung der Infrastruktur investiert werden.
Den vollständigen Antrag finden Sie hier: Antrag: Endgültige Einstellung des Bauleitverfahrens auf der Hofstraße 98